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DAS WICHTIGSTE | MOST IMPORTANT

Spenden

Die Menschen in Chepel und wir als Verein freuen uns über jede Spende! Wir arbeiten ehrenamtlich, deshalb gelangt jeder Euro 1:1 in unsere Projekte und kommt so den Menschen in Chepel zugute. Selbstverständlich erstellen wir...
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Zusammenarbeit und Projekte

Die Arbeit von Friends of Chepel e.V. ist auf Nachhaltigkeit angelegt und von größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Kultur und Wünsche der Bewohner von Chepel geprägt. Jede Projektidee stammt entweder von den Bewohnern selber und/oder wird selbstverständlich vorab mit den Be-wohnern besprochen....
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Mitglied werden

Mitglied bei Friends of Chepel e.V. zu werden ist ganz einfach, kostet nicht viel und macht keine Arbeit, aber dafür große Freude bei den Menschen in Chepel, denn jeder Euro geht 1 zu 1 direkt...
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Spendenaufruf Sturzflut Nepal

Das Ausmaß der Sturzflut, die sich am 26.08.2026 im nördlichen Teil von Nepal ereignet hat, ist derzeit noch nicht abzusehen. Neben den immensen menschlichen Tragödien sind unzählige Dörfer weggeschwemmt oder in der Schlammlawine untergegangen, die sich im weiteren Verlauf verhärtet wie Beton. Stark betroffen ist – wie schon nach dem Erdbeben 2015 – der Zugang zur beliebten Trekkingregion von Langtang. Auch der nepalesische Zugang zum heiligen Berg Kailash, den viele Pilger nutzen, ist komplett zerstört. Die Flut hat Nepal von Norden nach Süden durchschnitten. Unzählige Brücken sind zerstört, so auch absolute Hauptverkehrsadern in den Westen. Die Landverbindung von Kathmandu nach Pokhara und den Westteil des Landes ist derzeit komplett unterbrochen. Ebenso sind über 10% der Energieversorgung über Wasserkraftwerke in Nepal zerstört.

Als ein in Heppenheim ansässiger Verein unterstützt Friends of Chepel e.V. seit 14 Jahren eine ebenfalls weit ab und hoch gelegene Region im nepalesischen Himalaya, die aber glücklicherweise ca. 100 km von der jetzigen Katastrophenregion entfernt liegt. Die einzig gute Nachricht ist, dass die Sturzflut weder Chepel noch uns bekannte Trekking- oder Expeditions-Guides getroffen hat. Anders als nach dem schweren Erdbeben in 2015 blieb Chepel dieses Mal verschont, lediglich die Zufahrtswege nach Chepel sind nun erschwert.

Als Vorsitzende des Vereins bin ich persönlich äußerst betroffen, auch deshalb, weil ich die Region um den Trishuli-Fluss gut kenne. 2011 habe ich an genau diesem Fluss eine Nacht mit meinen Kindern gezeltet, im Ort Syabru Besi, der nun weitgehend nicht mehr existiert. Auch 2019 war ich wieder in der Region. Ich habe also ein sehr genaues Bild davon, was zerstört wurde, wie die Menschen dort leben bzw. lebten, wie ihre Häuser aussehen, wie es dort riecht und welche Geräuschkulisse es gibt. Zudem kenne ich ein Ehepaar, das auf dem Weg zum heiligen Berg Kailash genau an dem Grenzübergang übernachtet hat, der so massiv durch die Springflut zerstört wurde. Am Tag der Katastrophe haben sie gegen 6 Uhr morgens das Hotel verlassen. Das Hotel existiert nicht mehr. Das Ehepaar steckt nun etwas oberhalb des Grenzübergangs fest, aber sie leben.

Einzelschicksale und Kenntnis der Gegend machen einen in solchen Situationen immer noch betroffener. Aber angesichts der Bilder und Videos kann sicher jeder nachvollziehen, welches Unglück über diese Menschen hereingebrochen ist, die nur ein friedliches und fleißiges Leben in den Bergen des Himalayas führen wollen. Die Zerstörung der Infrastruktur wirft das Land um Jahre zurück.

Wir möchten daher einen Spendenaufruf starten und bitten um Spenden mit dem Vermerk „Sturzflut Nepal“.

Friends of Chepel e.V. wird die Spenden nicht direkt einsetzen können, denn die nepalesische Regierung hat ein Sammelkonto eingerichtet. Der vom Büro des Premierministers und des Ministerrats verwaltete Katastrophenhilfefonds des Premierministers (Prime Minister’s Disaster Relief Fund) ist der offizielle Mechanismus der Regierung zur Weiterleitung von Hilfs- und Wiederaufbaugeldern an betroffene Familien. Laut Gesetz darf der Fonds ausschließlich für Rettung, Behandlung, Soforthilfe, Wiederaufbau und die Wiederherstellung der Infrastruktur verwendet werden, jedoch nicht für Verwaltungskosten. Darüber hinaus werden seine Konten auditiert.

Nach Rücksprache mit nepalesischen Freunden kann ich versichern, dass der Fonds absolut seriös ist. Als Verein Friends of Chepel e.V. sind wir außerdem eng mit anderen NGOs und Rotary Clubs vor Ort in Kontakt um Spendengelder koordiniert an den Katastrophenhilfsfonds weiterleiten zu können.

Aktuelle Aktivitäten | Current Activities

Health Camp in Chepel und umliegenden Dörfern

Untersucht wurden Mitte Dezember 2025 in der sehr abgelegenen Region (jeweils 2 Tagen Hin- bzw. Rückreise) über 2456 Personen, davon ca. 2000 Kinder aus 15...
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Apfelplantage

Apfelplantage im Ort Pattale, ca. 25 km Luftlinie von Chepel entfernt. Die ca. 10.000 Apfelbäume in Pattale stammen vom selben Lieferanten wie die für Chepel....
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Training zur sachgerechten Tierhaltung

Vom 2. bis zum 8. März 2025 wurde in Chepel ein Training zur sachgerechten Tierhaltung durchgeführt. Insgesamt 3 Gruppen mit jeweils mehr als 20 Teilnehmern...
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Eröffnung des Health Post

Am 29.01.2025 wurde der Health Post zusammen mit Regierungsvertretern eröffnet - ein riesengroßer Meilenstein nicht nur für Chepel, sondern auch für die etwa 8000 Bewohner...
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Health Post Baufortschritt im September 2024

Hier ein neues Bild vom Baufortschritt! Der Einzug in das neue Gebäude ist für Dezember 24 / Januar 25 geplant!
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über Chepel

Blick auf Chepel / View on Chepel

Chepel ist ein kleiner Ort auf 2300 m über NN mit ca. 400 Einwohnern im Distrikt Solu-Khumbu östlich der Hauptstadt Kathmandu. Die Khumburegion liegt im Nordosten Nepals an der Grenze zu Tibet und ist bekannt für den Sagarmatha-Nationalpark, der den Flughafen Lukla (Tenzing Hillary Airport) und das Dorf Namche Bazaar (3.440 m) als Hauptzugangspforten zu den Basecamps des Mount Everest sowie weiterer berühmter Gipfel wie Lhotse, Nupste, Cho Oyu oder die Ama Dablam beherbergt. Luftlinie sind es bis zum Mount Everest Basecampe keine 50 km, wenn man dorthin laufen möchte – eine andere Möglichkeit gibt es nicht – ist man 7 – 10 Tage unterwegs.

Einen Ortskern, wie wir ihn kennen, gibt es nicht. Das Dorf sieht eher aus wie 70 Häuser aus 2 km Höhe abgeworfen mit Mais- und Kartoffelfeldern um jedes Haus. Es gibt ein kleines Kloster, die Schule, seit 2017 das Kleinwasserkraftwerk, ein Häuschen mit einer Getreidemühle und die Wohnhäuser.

Da Chepel auf keiner Touristenroute liegt gibt es keine Lodges für Touristen. Und selbstverständlich gibt es nichts wie Restaurants oder Kinos (bis vor Kurzem gab es ja auch noch keinen Strom) und auch keinen Laden. Der Lebensmittelbedarf wird im Dorf selber angebaut oder im 4 Stunden Fußmarsch entfernten Sotang beim „Freitags-Markt“ geholt, d.h. auf dem Rücken nach Hause getragen. Dort können auch Güter aus Chepel verkauft werden.

In Chepel wohnen zur Hälfte Sherpa und zur anderen Hälfte Rai.

Die Sherpa sind ein Bergvolk des Himalaya, das ca. im Jahr 1500 über die Pässe der Mount Everest Region von Tibet nach Nepal eingewandert ist. Die Bezeichnung des Volkes stammt aus dem Tibetischen: “Shar“ bedeutet „Osten“, „pa“ steht für „Volk“ oder „Menschen“. Es gibt ca. 180.000 Sherpa, die vor allem im Norden Nepals leben (Solukhumbu, Rolwaling, Langtang, Helambu). Die Hauptreligion von über 90% der Sherpa ist der Buddhismus. Ihre Sprache stammt von einem tibetischen Dialekt ab, sie nennen sie „Sherpa language“. Sherpa tragen eine besondere Tracht. So haben Sherpafrauen häufig eine bunt gestreifte Schürze über ihrem einfarbigen Rock an.

Sherpa Frauen in ihrer Tracht